Berlin, 19. August 2026

Essen und Trinken in Berlin

Du bist hungrig, durstig und vor allem neu hier und siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht? Das kann dir in Berlin leicht passieren, wenn du das passende Restaurant suchst. Unsere Gastro-Tipps.

30 Restaurants und Bars in Berlin, sortiert nach dem, was du gerade suchst. Den langen Lunch im Sichtbeton-Hof. Das Drei-Sterne-Menü mit Wein-Pairing. Den Kebap um drei Uhr morgens. Wir empfehlen nach Reputation in der Berliner Foodszene, nicht primär nach Google-Sternen. Manche unserer Klassiker (Borchardt, Mustafa, Curry 36, Konnopkes) haben Bewertungen im niedrigen 4er-Bereich. Das liegt nicht an der Qualität, sondern an Touristen-Wartezeiten und polarisierender Tradition. Sie gehören trotzdem zum Berlin-Pflichtprogramm. Für unsere Gäste am Kurfürstendamm gibt es zusätzlich fünf Tipps direkt in Charlottenburg. Frühstück bekommt seinen eigenen Artikel.

Du entscheidest

Sterneküche oder Currywurst. Pho oder Pasta. Mittag oder Mitternacht.

Berlin isst international und eigenwillig. In Mitte sitzt Sterneküche neben Bio-Hinterhof, in Kreuzberg liegen neapolitanische Pizza und Sichuan-Nudeln auf zwei Straßen, in Charlottenburg steht das beste Sushi der Stadt direkt neben dem Boulevard. Egal von welchem unserer drei Standorte du startest. Wir zeigen dir, was wirklich lohnt.

Frühstück

Specialty Coffee, Brunch, Berliner Frühstücks-Klassiker

Für Frühstück haben wir einen eigenen Artikel. Mit den besten Spots der Stadt und der ipartment-Frühstücksbox für die Tage, an denen du nicht raus willst.

Frühstücken iN Berlin

Mittagessen

Bio-Lunch, Markthalle oder Veggie-Imbiss

Drei Adressen für die Mittagspause in Berlin, jede mit eigenem Charakter. Die Markthalle für Vielfalt und Street-Food-Atmosphäre, Chipperfield für die ruhige Bio-Pause im Architektur-Setting, W The Imbiss für unprätentiöse Fusion-Küche an der Kastanienallee. Drei sehr unterschiedliche Antworten auf die gleiche Frage.

Street Food · Markt
Kreuzberg
€-€€

Markthalle Neun

Die sanierte Backstein-Halle aus dem 19. Jahrhundert ist eines der lebendigsten Stücke Kreuzberg. Werktags findest du hier die festen Stände mit Käse, Brot, Wein und Kaffee von Berliner Manufakturen, dazu kleine Imbisse für den schnellen Hunger zwischendurch. Donnerstagabends ab 17 Uhr wird die Halle zur Street-Food-Bühne mit wechselnden Köchinnen aus aller Welt und langen Bierbänken in der Mitte.
Öffnung:

Mo–Sa 9–20 · Do bis 22 · So zu

Bio · Vegetarisch
Mitte
€€

Chipperfield Kantine

Eigentlich ist das die Mitarbeiterkantine des Architekturbüros David Chipperfield, mittags öffnen die Türen aber auch für externe Gäste. Sichtbeton, ein begrünter Innenhof und eine kleine, täglich wechselnde Karte mit Bio-Bezug. Reservierung lohnt sich, weil die Tische schnell weg sind und die Atmosphäre eher ruhig-konzentriert als hektisch ist.
Öffnung:
Mo–Fr 9–16:30 · Wochenende zu
Veggie-Fusion
Mitte
€

W The Imbiss

An der Kastanienallee in Mitte gibt es seit Jahren diesen unscheinbaren Imbiss, der vegetarische Fusion-Küche macht, die auf dem Papier nicht funktionieren dürfte. Naan-Pizza mit Mango und Cilantro, indische Burritos, Dal-Bowls. Klingt verrückt, schmeckt aber überraschend gut. Im Sommer sitzt man auf den Holzbänken vor der Tür und schaut der Kastanienallee beim Leben zu.
Öffnung:
Täglich 12–22 Uhr

Ku'damm-Insider: Österreichisch

Ottenthal

Österreichisch
Charlottenburg
€€
Wiener Schnitzel und österreichische Klassiker an der Kantstraße, mitten im Ku'damm-Einzugsgebiet. Das Schnitzel kommt dünn, knusprig, traditionell, mit Erdäpfel-Gurken-Salat statt Pommes. Dazu eine kleine, aber durchdachte österreichische Weinkarte mit Empfehlungen für jedes Gericht. Mittags meistens entspannter als abends, abends Reservierung sinnvoll.
Öffnung:

Mo–Sa 12–15 und 16–23:30 Uhr · So zu

Streetfood (all Day)

Currywurst, Kebap, Konnopkes

Drei Berliner Imbiss-Institutionen für späte Abende und kurze Hungerphasen. Curry 36 ist bis fünf Uhr morgens offen, Mustafa bis 1:30 Uhr und Konnopkes nur tagsüber, dafür aber seit 1930 unverändert. Wenn am Standort nichts mehr offen ist, helfen unsere Self-Servie-Shops aus am Berlin Mitte- und Airport-Standort.

Currywurst
Kreuzberg
€

Curry 36

Die Berliner Glaubensfrage seit Jahrzehnten: Curry 36 oder Konnopkes? Wir sagen beide, aber Curry 36 hat den klaren Vorteil, dass hier auch um drei Uhr morgens noch Schlange vor der Theke steht. Klassische Bestellung: Currywurst ohne Darm, dazu Pommes Schranke. Direkt nebenan steht Mustafa, du kannst das also gut zu einer Streetfood-Doppelrunde verbinden.
Öffnung:

Täglich 9–05 Uhr

Türkisch · Imbiss
Kreuzberg
€

Mustafas Gemüse Kebap

Der vermutlich meistfotografierte Imbiss Berlins, direkt neben Curry 36 am Mehringdamm. Was im Fladen landet: gerösteter Kartoffel- und Auberginen-Mix, Feta, frische Minze, ein Hauch Zitrone. Die Schlange ist verlässlich, plane 20 bis 30 Minuten Wartezeit ein. Wer es eilig hat, kommt werktags zwischen 14 und 16 Uhr, dann ist es entspannter.
Öffnung:
Mo–Do 11–23:30 · Fr 14–01:30 · Sa 10–01:30 · So 10–23:30
Currywurst
Prenzlauer Berg
€

Konnopkes Imbiss

Berlins älteste Currywurst-Bude, seit 1930 unter der U-Bahn-Brücke an der Schönhauser Allee. Die Familie Konnopke macht ihre Sauce nach wie vor selbst, in drei Schärfegraden. Ostberlin-Original mit Stehtischen unter freiem Himmel, im Winter mit Heizpilzen. Wichtig zu wissen: Sonntags und montags geschlossen, also nicht der Spontan-Snack für jeden Tag.
Öffnung:
Di–Fr 11–18 · Sa 17–22 · Mo, So zu

ipartment shop

Tipp für Late-Check-in

In Berlin Mitte und am Airport gibt es einen Späti direkt im Haus, rund um die Uhr. Wenn abends nichts mehr offen ist, findest du dort Getränke, Snacks und das Nötigste.

Mehr zum Self-Service-Shop

Abendessen

Schnitzel, Eisbein oder Pariser Nostalgie

Drei Adressen für das klassische Stadterlebnis am Abend, alle mit eigener Geschichte. Borchardt für die politische Schnitzel-Pflicht in einem Saal aus 1853, Zur Letzten Instanz als ältestes Wirtshaus der Stadt, Diener Tattersall als West-Berliner Kneipen-Klassiker in Charlottenburg. Bei allen drei lohnt Reservierung, am Wochenende deutlich vorher

Französisch · Deutsch
Mitte
€€€

Borchardt

Wahrscheinlich das berühmteste Wiener Schnitzel der Republik, serviert in einem hohen Saal mit Stuck und Spiegeln aus der Gründerzeit. Hier sitzen seit Generationen Politik, Schauspiel und Wirtschaft nebeneinander, manchmal an Nachbartischen. Die Bestellung schreibt sich von selbst: Schnitzel mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren. Die Online-Bewertungen sind gemischt, das Schnitzel ist es nicht. Reservierung mehrere Tage im Voraus, am Wochenende eher Wochen.
Öffnung:
Täglich 11:30–24 Uhr
Berliner Küche
Mitte
€€

Zur Letzten Instanz

Berlins ältestes Wirtshaus, gegründet 1621, und damit eine der wenigen Adressen in der Stadt, die ein Datum aus dem Dreißigjährigen Krieg tragen. Eisbein, Buletten, Berliner Weiße, dazu Kachelofen und holzvertäfelte Stuben. Klar, das ist touristisch. Aber in der ehrlichen Version, nicht als Disney-Imitation. Sonntags geschlossen, also nicht der Spontan-Spot.
Öffnung:
Mo 17:30–23 · Di–Sa 12–15 + 17:30–23 · So zu
Deutsch · Klassisch
Charlottenburg
€€

Diener Tattersall

Seit 1954 die wahrscheinlich authentischste Berliner Kneipe Charlottenburgs, gegründet vom ehemaligen Boxer Franz Diener als Treffpunkt für Künstler, Schauspieler und das alte West-Berlin. An der dunklen Holzvertäfelung hängen Schwarzweißfotos von Stammgästen aus Jahrzehnten. Auf der Karte: Berliner Buletten mit Kartoffelsalat, Wiener Schnitzel, Eisbein, dazu Kölsch vom Fass. Tische werden bei Bedarf geteilt, das gehört zum Konzept. Reservierung am Wochenende sinnvoll.
Öffnung:
Mo–Sa 18–02 Uhr · So zu

Nachtleben

Speakeasy oder Skyline

Drei Bars für drei sehr verschiedene Abend-Stimmungen. Buck and Breck für Cocktail-Handwerk im Versteckten, Monkey Bar für die Skyline mit Tiergarten-Blick, KINK für die Kombination aus Bar und Restaurant am Pfefferberg. Reservierung bei allen empfohlen, bei Buck and Breck nur telefonisch möglich.

Cocktailbar
Mitte
€€€

Buck and Breck

Eine der renommiertesten Cocktailbars Deutschlands, regelmäßig in den World's-50-Best-Listen vertreten. Versteckt hinter einer schwarzen Fassade an der Brunnenstraße, von außen kaum zu erkennen. Genau so soll es sein. Innen klein, fokussiert, nur Bar-Plätze. Cash only, Reservierung sinnvoll. Wer mehrere Cocktails plant, sollte sich auf einen ruhigen Abend einstellen und nicht auf den Stehbier-Modus.
Öffnung:
Täglich 19–02 Uhr
Rooftop-Bar
Tiergarten
€€€

Monkey Bar

Im zehnten Stock des 25hours Hotels Bikini Berlin, mit einem Panoramablick direkt auf das Affengehege des Zoos und den Tiergarten dahinter. Die Cocktails sind solide, die Aussicht macht den Abend. Im Sommer öffnet die Terrasse. Reservierung dafür unbedingt rechtzeitig, weil die Plätze begehrt sind. Auch ohne Übernachtungsgast zugänglich.
Öffnung:
Mo–Fr 13–02 · Sa–So 12–02 Uhr
Bar · Restaurant
Prenzlauer Berg
€€€

KINK Bar und Restaurant

Auf dem Pfefferberg-Areal in Prenzlauer Berg, dem ehemaligen Brauerei-Gelände, das heute Künstler, Galerien und Locals beherbergt. Bei KINK kannst du dich entscheiden: Drinks an der langen Bar oder das saisonale Menü mit asiatischer Note am Tisch. Beides auf gleichem Niveau. Im Sommer öffnet der Hof mit Lagerfeuer. Mo und Do geschlossen, also Wochenplan beachten.
Öffnung:
Mo, Mi 17:30–01 · Fr 17:30–02:30 · Sa 10:30–15 + 17:30–02:30 · So 10:30–15 + 17:30–01 · Di, Do zu

Ku'damm-Insider: Café-Bar

Ho Lee Fook

Café · Bar
Charlottenburg
€€
Klein und gut versteckt in der Schlüterstraße, ein paar Schritte vom Ku'damm. Tagsüber ein Café mit gutem Kaffee, abends wird daraus eine Bar mit durchdachten Drinks, alkoholisch wie alkoholfrei. Wenig Sitzplätze, dafür viel Atmosphäre. Ein Spot zum Ankommen und Bleiben, nicht zum schnellen Durchziehen.
Öffnung:

Di–Mi 10:30–21 · Do 10:30–23 · Fr 10:30–23:30 · Sa 12:30–23:30 · Mo, So zu

Italienische Küche

Hausgemachte Pasta, neapolitanische Pizza

Gute italienische Küche ist in Berlin überraschend schwer zu finden. Diese zwei Adressen sind die Ausnahme. Coccodrillo am Weinbergspark in der Seventies-Diner-Optik und Mine in Charlottenburg mit langer Weinkarte. Zwei sehr unterschiedliche Annäherungen an dasselbe Land.

Italienisch
Mitte
€€€

Coccodrillo

Hausgemachte Pasta und neapolitanische Pizza in einem Setting, das aussieht wie ein amerikanischer Diner aus den 70s. Knallige Farben, runde Lampen, Theken-Atmosphäre. Pflicht-Bestellung: die Trüffel-Pasta mit Mascarpone, die seit der Eröffnung Stammgäste produziert. Im Sommer gibt es Terrassentische mit Blick auf den Weinbergspark. Reservierung deutlich vorher, auch werktags ist es voll.
Öffnung:
Täglich, Mittag und Abend variabel, vorher reservieren
Italienisch
Charlottenburg
€€€

Mine

Klassische italienische Küche mit Mut zu eigenen Interpretationen, geführt von einem italienisch-stämmigen Team. Auf der Karte stehen Tortelli mit Burrata und Trüffel, Vitello Tonnato, Branzino. Klassiker, die gut gemacht sind. Die Weinkarte ist lang und hat klaren Schwerpunkt Italien, mit Empfehlungen von der Sommelière, die sich Zeit für dich nimmt. Stammgast-Faktor ist hoch, was meistens ein gutes Zeichen ist.
Öffnung:
Täglich 17:30–23 Uhr

Insider-Tipp: Coccodrillo & 100 Gramm Bar

Der eigentliche Insider ist das Damen-WC: legendär und ein Gesprächsthema für sich. Und als Tipp für den ganzen Abend: erst nebenan in die 100 Gramm Bar (unter der Woche gibt es dort bis 19 Uhr Martini Happy Hour) und danach die knapp fünf Minuten rüber zum Coccodrillo.
von Sandra, Berlin-Local
Sterneküche oder Currywurst. Pho oder Pasta. Mittag oder Mitternacht. Deine Freiheit. Du entscheidest. always with <3

Asiatische Küche

Sashimi, Pho, Sichuan-Nudeln

Berlin hat eine der größten asiatischen Diasporas Europas, das schlägt sich in der Restaurant-Szene nieder. Drei Adressen, drei Länder, drei Bezirke: Sasaya für japanische Klassik in Prenzlauer Berg, Madame Ngo für Vietnam an der Kantstraße, Chengdu Nudelhaus für scharfe Sichuan-Küche in Mitte.

Japanisch · Sushi
Prenzlauer Berg
€€

Sasaya

Eines der besten japanischen Restaurants Berlins, geführt von einer japanischen Familie, die seit Jahrzehnten in Prenzlauer Berg sitzt. Sushi und Sashimi in einer Qualität, die du in Berlin selten findest, vor den Augen der Gäste zubereitet. Ein guter Indikator: Der Anteil japanischer Gäste an einem normalen Abend ist hoch. Reservierung muss deutlich vorher passieren, manchmal Wochen.
Öffnung:
Mo, Do–So 12–14:30 + 18–22 · Di, Mi zu
Vietnamesisch
Charlottenburg
€€

Madame Ngo

Eine vietnamesische Brasserie aus der Kuchi-Familie um The Duc Ngo, mitten auf der Kantstraße. Im Schaufenster köcheln die Pho-Töpfe zwölf Stunden, und das schmeckst du in jeder Schüssel. Klein, lebendig, fair bepreist. Neben Pho stehen Banh Mi, Sommerrollen und gegrillter Tofu auf der Karte. Im Sommer öffnen die Fenster zur Straße, dann wird das Restaurant Teil des Boulevard-Lebens.
Öffnung:
Mo–Sa 12–16:30 + 18–22 · So 12–16:30 + 18–21:30
Chinesisch · Sichuan
Mitte
€

Chengdu Nudelhaus 蜀味记

Kleine, sehr authentische Sichuan-Nudelbude in Mitte, geführt von einer Familie aus Chengdu. Hand-gezogene Nudeln in deftiger Brühe mit dem typischen Sichuan-Pfeffer-Kribbeln, das die Lippen taub werden lässt. Karte ist kurz und fokussiert: Beef Noodle Soup, Dan Dan Nudeln, dazu kleine Vorspeisen wie Mapo Tofu, kalter Gurkensalat, Wan Tan in Chiliöl. Schmeckt wirklich nach Sichuan, nicht nach deutscher Anpassung. Cash only, also Bargeld mitbringen.
Öffnung:
Täglich 11:30–21:30 Uhr

Arabische Küche

Berlin und Tel Aviv

Berlin hat eine vielfältige levantinische und arabischsprachige Restaurant-Szene, von der kleinen Imbissadresse bis zur Restaurant-Bar-Kombi. Zwei sehr unterschiedliche Adressen: Marooush in Charlottenburg für libanesische Küche mit Bar-Atmosphäre und das Nour Lebanese in Kreuzberg als kleiner familiengeführter Spot.

Libanesisch · Mediterran
Charlottenburg
€€

Marooush

Restaurant und Bar in einem an der Knesebeckstraße, direkt am Savignyplatz. Libanesische und mediterrane Karte mit klassischen Mezze, Hummus, Baba Ganoush, Kibbeh, dazu Grillgerichte und Mixed Grill als Sharing-Format. Schöne Innen- und Terrassen-Bereiche, im hinteren Teil eine separate Shisha-Lounge für die längere Nacht. Wer essen will, sitzt vorne. Wer entspannt rauchen will, hinten. Öffnungszeiten lang, Wochenende bis sechs Uhr morgens. Reservierung sinnvoll.
Öffnung:
So–Do 15–03 · Fr, Sa 15–06 Uhr
Libanesisch · Familie
Kreuzberg
€

Nour Lebanese Specialities

Kleines libanesisches Familien-Restaurant in der Wrangelstraße in Kreuzberg, vom Eigentümer persönlich geführt und betreut. Die Karte ist klassisch und auf das Wesentliche konzentriert: Falafel mit verschiedenen Soßen, Hawawschi (eine Art libanesische gefüllte Pizza), hausgemachtes Shawarma, frisches Fladenbrot, klassische Mezze. Reviews betonen den schwarzen Tee, der unaufgefordert an den Tisch kommt, und die freundliche Familien-Atmosphäre. Eine der ehrlichen Adressen ohne Marketing-Pose.
Öffnung:
Täglich 12–22 Uhr

Sterneküche

Drei Sterne oder das Brandenburger Beet

Berlin hat eine eigene Fine-Dining-Identität entwickelt: weniger Pomp als München, mehr Konzept als anderswo. Drei Adressen, drei Sterne-Stufen, drei Philosophien: Rutz mit drei Sternen, Tim Raue mit zwei, Nobelhart und Schmutzig mit einem. Jeder davon mit einer klaren eigenen Linie.

Modern · Deutsch · 3 Sterne
Mitte
€€€€

Rutz

Berlins einziges Drei-Sterne-Restaurant und damit das kulinarische Maximum der Stadt. Marco Müller kocht moderne deutsche Küche mit konsequent regionalen Zutaten. Tiefe statt Effekt, Substanz statt Showküche. Die Weinbegleitung hält mit dem Menü mit, auch da merkst du das durchdachte Konzept. Reservierung Wochen, manchmal Monate vorher.
Öffnung:
Mo–Fr 18–23 · Sa, So zu
Asiatisch · 2 Sterne
Kreuzberg
€€€€

Restaurant Tim Raue

Berlins lautester und vielleicht polarisierendster Sternekoch, mit einer Linie, die er konsequent durchzieht: asiatisch geprägte Küche ohne Brot und ohne Butter. Klassiker auf der Karte sind die Wasabi-Languste, die Pekingente, das Tasting-Menü. Wer Tim Raue gut findet, mag genau diese klare Haltung. Tische Wochen im Voraus reservieren, der Hype hält an.
Öffnung:
Di–Sa 18–24 · Mo, So zu
Regional · 1 Stern
Kreuzberg
€€€€

Nobelhart und Schmutzig

Brutal lokal. Und das ist hier kein Marketing-Schlagwort, sondern Konzept. Alle Zutaten kommen aus 200 Kilometern Umkreis um Berlin. Kein schwarzer Pfeffer, keine Zitrone, keine Olive. Stattdessen alles, was Brandenburg hergibt, in einer Sterneküche-Interpretation. Ein Menü, eine Theke, zehn Plätze. Wer das mag, findet hier eine politische Haltung zum Essen.
Öffnung:
Di–Sa 18–24 · Mo, So zu

Vegetarisch & Vegan

Vegan auf Sterne-Niveau

Zwei vegane Adressen, von denen zwei einen Michelin-Stern tragen. Berlin ist hier weit vorne in Europa. Cookies Cream als Speakeasy-Pionier und Lia's Kitchen in Kreuzberg als die Pflicht für vegane Tasting-Menüs. Zwei Ansätze, alle ohne die Verzichts-Rhetorik, die Veganismus lange begleitet hat.

Vegetarisch · 1 Stern
Mitte
€€€€

Cookies Cream

Versteckt in einem Hinterhof hinter dem Westin Grand Hotel, der Eingang führt durch die Anlieferung. Wenn du es nicht weißt, findest du es nicht. Stevan Pauls vegetarisches Fine Dining war Berlins erster veganer Stern und ist bis heute eine der ungewöhnlichsten Adressen der Stadt. Tasting-Menü mit Wein-Pairing, Speakeasy-Charme, dezent inszeniert. Für Erstbesucher empfehlenswert, weil schon der Eingang eine Geschichte ist.
Öffnung:
Di–Do 18:30–23 · Fr, Sa 17–23 · Mo, So zu
Vegan · Burger · Comfort
Kreuzberg
€€

Lia's Kitchen

Eine der konsequentesten Adressen für vegane Burger und Comfort Food in Berlin, mit einer Bewertung, die seit Jahren konstant hoch bleibt. Auf der Karte: Burger mit hausgemachten Patties und mehreren veganen Käse-Varianten (auch Blauschimmel-Imitat), dazu Pommes, vegane Chicken-Nuggets, Coleslaw und veganer Käsekuchen als Dessert. Interior mit Pflanzen-Wand und einer Mischung aus Tischen und Sitzgelegenheiten, Atmosphäre entspannt. Preise sind im Vergleich zu den anderen veganen Adressen der Stadt sehr fair.
Öffnung:
Täglich 12–22 Uhr

Ku'damm-Insider: Vegan

Bodhicitta Vegan Bowl

Vegan-Vietnamesisch
Charlottenburg
Vegan-vietnamesische Tapas und Bowls direkt an der Kantstraße, klein, casual, mit klarer eigener Linie. Mien Tron mit Glasnudeln und Tamarinden-Soße, hausgemachter Seitan, eigene alkoholfreie Drinks. Entspannte Asien-Linie, faire Preise, lebhafte Atmosphäre & vor allem am Wochenende voll.
Öffnung:

Di–So 12–22 · Mo zu

Besondere Locations

Architektur, Wasser, Hinterhof-Kerzen

Drei Restaurants, bei denen die Location selbst zur zweiten Hauptdarstellerin wird. Verōnika im Fotografiska mit hohen sanierten Decken, Spindler am Landwehrkanal mit Wasserblick, heimlichTreu im Mitte-Hinterhof mit Kerzen-Atmosphäre. Für Anlässe, an denen das Wo genauso zählt wie das Was.

Modern · Brasserie
Mitte
€€€

Verōnika

Verōnika sitzt im ehemaligen Tacheles, einem der geschichtsträchtigsten Orte der Berliner Kunstszene. Heute ist hier unter anderem die Fotografiska zu Hause. Hohe, frisch sanierte Decken, viel Raum und moderne Brasserie-Küche. Unser Ablauf-Tipp für den ganzen Abend: erst durch die wechselnden Ausstellungen schlendern, dann ein Drink auf der Dachterrasse zum Sonnenuntergang, danach unten bei Verōnika essen.
Öffnung:
Mo–Do 18–24 · Fr, Sa 17:30–01 · So 11–14 + 18–23
Französisch · Modern
Kreuzberg
€€€

Spindler

Direkt am Landwehrkanal in Kreuzberg, mit einer Sommerterrasse, von der aus du den Schiffen beim Anlegen zusehen kannst. Französisch geprägte Karte mit modernen Akzenten, gute Weinkarte mit naturweinlastiger Auswahl. Am Wochenende Brunch mit langen Bestellzeiten, abends Dinner in ruhigerem Tempo. Mo und Di geschlossen.
Öffnung:
Mi–Fr 18–24 · Sa, So 10–24 · Mo, Di zu
Modern · Saisonal
Mitte
€€€

heimlichTreu

Zwei Hinterhöfe tief in einer Mitte-Seitenstraße versteckt, schwer zu finden. Das ist Teil des Charmes. Lichterketten, Kerzen, im Sommer Live-Klavier im Innenhof. Die Karte ist saisonal-international, Sharing-Format mit kleinen Tellern, die nacheinander kommen. Eine der romantischsten Adressen der Stadt für ein Date oder eine ruhige Nacht zu zweit.
Service-Hinweis: Liegt im 2. Hinterhof und ist berüchtigt schwer zu finden.
Öffnung:
Mo–Fr 12–14 + 18–01 · Sa, So 18–01

Entfernungen zu unseren Standorten

Dein ipartment, dein Radius

Drei Standorte in Berlin, drei unterschiedliche Stadt-Geschmäcker. Hier siehst du, was von welchem ipartment aus gut erreichbar ist.

Urban Pulse

Berlin Mitte

Pankstraße 9, 13357 Berlin

Gut zu Fuß
Alles, was Wedding und nördliches Mitte zu bieten hat

In U-Bahn-Distanz
Sämtliche Mitte-Klassiker: Borchardt, Cookies Cream, Verōnika, Buck and Breck, Marooush, Rutz, Coccodrillo. Konnopkes und KINK in Prenzlauer Berg ebenfalls schnell erreichbar.

Mit Umstieg machbar
Kreuzberg-Spots wie Tim Raue, Markthalle Neun, Nobelhart und Schmutzig. Charlottenburg mit S-Bahn oder U-Bahn-Wechsel.

Details

Luxe Living

Berlin Kudamm

Wielandstraße 26, 10707 Berlin

Gut zu Fuß
Diener Tattersall, Madame Ngo, Mine, Monkey Bar und alle Ku'damm-Insider-Tipps mit kurzer Busfahrt.

In U-Bahn-Distanz
Mitte-Spots wie Borchardt, Cookies Cream und Verōnika. Tiergarten mit Monkey Bar zu Fuß oder per kurzem ÖPNV-Sprung.

Mit Umstieg machbar
Prenzlauer Berg (Sasaya, KINK) und Kreuzberg (Tim Raue, Markthalle Neun).

Details

Sky Connect

Berlin Airport

Am Flughafen 11, 12529 Schönefeld

Am Airport
Großer Foodcourt mit verschiedenen Gastrokonzepten.

Per S-Bahn
Mit S45 und S9 erreichst du Mitte und Kreuzberg. Wer spät ankommt, findet im Haus alles für die erste Nacht.

Im Haus
24/7-Shop mit Fritz Cola, Snacks und Basics. Frühstücksbox vorab buchbar. Perfekt, wenn du spät ankommst oder früh raus musst.

Details

ipartment-Services

rund um Essen & Trinken. Berlins Gastro hat Zeiten. Die hier nicht. Drei Lösungen für die Stunden zwischen Last Call und Frühstück.

24/7 im Haus, mit Fritz Cola, Snacks, Basics. Im ipartment Berlin Airport mit erweitertem Sortiment.

Zum Artikel

Vorab buchbar im ipartment Mitte und Airport. Wir liefern sie dir vor die Tür, du frühstückst, wann du willst.

Zum Artikel

Backofen, Herd, Kühlschrank, Geschirr, Kaffeemaschine. Wenn du nach dem Restaurant mal etwas übrig bleibt.

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